Schulungsübersicht
Programm zur Führungsqualifikation
Programmdauer: 21 Stunden
Empfohlenes Format: 3 volle Tage (oder modulare Lieferung in 6 Halbtagen)
Kontext und Begründung
Ihre Organisation befindet sich in einer schnellen Wachstumsphase. Middle Manager wechseln von spezialisierten oder technischen Rollen in Führungspositionen. Dieser Übergang führt zu strukturellen Spannungen:
– Autorität ohne Überschreitung der Grenzen
– Verbindlichkeit ohne Mikromanagement
– Fachabteilungsübergreifende Reibung unter Zeitdruck
– Kommunikationsabbrüche während des Skalierungsprozesses
– Vermeidung schwieriger Leistungsgespräche
Programmeziele
Am Ende des Programms sind die Teilnehmer in der Lage:
– Mit klarer Führungsautorität und definierter Verbindlichkeit zu handeln
– In wachsenden Teams effektiv zu delegieren, ohne die Übersicht zu verlieren
– Strukturierte, direkte und selbstbewusste Leistungsgespräche zu führen
– Mit Klarheit und Ausrichtung fachabteilungsübergreifend zu kommunizieren
– Die fachabteilungsübergreifende Zusammenarbeit in schnellen Umgebungen zu stärken
– Glaubwürdigkeit und die Bereitschaft zur Mitarbeit (Followership) über die formale Autorität hinaus aufzubauen
Programmaufbau (21 Stunden)
TAG 1 – Führungsidentität, Autorität und Delegation
Modul 1: Vom Spezialisten zum Führer
– Der psychologische und strukturelle Wandel vom Mitwirkenden zum Führer
– Autorität, Einflussnahme und Entscheidungszuständigkeit
– Definieren des eigenen Führungsauftrags
Ergebnis: Teilnehmer artikulieren ihre Führungsposition und klären ihren Zuständigkeitsbereich.
Modul 2: Autorität und Entscheidungsarchitektur
– Frameworks für Entscheidungskompetenz und Zuständigkeit
– Vermeidung von Eskalationsüberlastung und Engpässen
– Ausbalancieren von Autonomie und Kontrolle
Ergebnis: Teilnehmer überarbeiten die Klärung der Entscheidungsfindung innerhalb ihrer Teams.
Modul 3: Delegation in skalierenden Teams
– Aufgaben- vs. Ergebnisdelegation
– Verhinderung von Rückdelegation
– Setzen von Erwartungen und verbindlichen Mechanismen
Ergebnis: Teilnehmer entwickeln ein strukturiertes Delegetingsmodell für ihren Teamkontext.
TAG 2 – Kommunikation und Leistungsführung
Modul 4: Kommunikation unter Wachstumdruck
– Klarheit der Botschaft und Reduzierung von Mehrdeutigkeit
– Kommunikation von Absichten vs. Anweisungen
– Ausrichtung fachabteilungsübergreifender Stakeholder
Ergebnis: Teilnehmer verbessern die Präzision und Einflussnahme in der Kommunikation.
Modul 5: Führen schwieriger Leistungsgespräche
– Strukturierung von Leistungsdialogen
– Umgang mit Unterversorgung ohne Vermeidung
– Management von Verteidigungshaltung und emotionalen Reaktionen
Angewandte Frameworks: Situation–Verhalten–Auswirkung; Feedforward-Methodik.
Ergebnis: Teilnehmer üben und schärfen die Kompetenz im Leistungsgespräch durch strukturierte Rollensimulation.
Modul 6: Aufbau von Followership und Engagement
– Vertrauensbildung in Wachstumsumgebungen
– Glaubwürdigkeitsmerkmale effektiver Führer
– Ausbalancieren psychologischer Sicherheit mit Leistungsstandards
Ergebnis: Teilnehmer identifizieren Verhaltensweisen, die das Teamengagement und die Eigenverantwortung erhöhen.
TAG 3 – Fachabteilungsübergreifende Führung und Kultur im Skalierungsprozess
Modul 7: Führen über Abteilungen hinweg
– Systemisches Denken in skalierenden Organisationen
‒ Management von Reibung zwischen Geschwindigkeit und Governance
– Stakeholder-Mapping und Ausrichtungsstrategie
Ergebnis: Teilnehmer verbessern die Fähigkeit zur fachabteilungsübergreifenden Zusammenarbeit.
Modul 8:Aufbau einer Leistungskultur
– Etablierung von Standards früh im Skalierungsprozess
– Mechanismen der Verbindlichkeit
– Verhinderung kultureller Abweichung
Ergebnis: Teilnehmer definieren nicht verhandelbare Führungsdisziplinen und Leistungserwartungen.
Modul 9:Integration und Führerkarriereweg
– 90-Tage-Implementierungsplanung
– Persönliche Führungszusagen
– Peer-Verbindlichkeitsstrukturen
Ergebnis: Jeder Teilnehmer verlässt das Programm mit einem praktischen, zeitgebundenen Plan zur Führungsqualifikation.
Methodik
Das Programm ist erfahrungsbasiert und praxisorientiert.
– Anwendbare Frameworks, zugeschnitten auf Ihren organisatorischen Kontext
– Echte Fallstudien-Simulationen basierend auf Herausforderungen in der Wachstumsphase
– Strukturiertes Peer-Feedback
– Führungsreflexionsübungen
– Praktische Werkzeuge und Vorlagen zur sofortigen Umsetzung
Dies ist keine vorlesungsbasierte Schulung. Es ist ein operationales Führungskaderspielwiese (Leadership Lab).
Ansatz zur Anpassung
Vor der Durchführung wird eine kurze Diagnosephase empfohlen:
– Stakeholder-Ausrichtungsgespräch
– Identifikation spezifischer Reibungspunkte
– Kalibrierung der Fallsimulationen an Ihren Branchenkontext
Dies stellt die Relevanz für Ihre Organisationsstruktur, Ihr Tempo und Ihr regulatorisches Umfeld sicher.
Erwartete organisationale Auswirkungen
Kurzfristig:
– Klärung der Entscheidungszuständigkeit
– Reduzierung der Eskalationszyklen
– Erhöhte Direktheit im Leistungsmanagement
– Verbesserte fachabteilungsübergreifende Kommunikation
Mittelfristig:
– Stärkere Stabilität des Middle Managements
– Geringere Mehrdeutigkeit während des Wachstums
– Höhere Verbindlichkeit innerhalb der Teams
– Verbessertes Engagement und die Disziplin bei der Umsetzung
Lieferoptionen
– Drei aufeinanderfolgende volle Tage
– Sechs Halbtages-Sessions
Voraussetzungen
Aktuell Verantwortung für die Betreuung oder Koordination der Arbeit anderer (formell oder informell) habend, oder sich auf einen Übergang in eine Managerrolle vorbereitend.
– Grundlegende Vertrautheit mit der Struktur der Organisation und den Verantwortlichkeiten der Teams.
– Bereitschaft zur Teilnahme an Diskussionen, praktischen Übungen und Rollensimulationen.
Empfohlen (nicht zwingend erforderlich):
- Bringen Sie eine aktuelle Führungsherausforderung mit (z. B. Delegation, Leistungsgespräch, fachabteilungsübergreifendes Problem), um während des Programms daran zu arbeiten.
Keine vorherige formale Führungsausbildung ist erforderlich. Das Programm wurde entwickelt, um Manager in unterschiedlichen Phasen der Führungsqualifikation zu unterstützen.
Erfahrungsberichte (3)
Die Effizienz von Meetings ist etwas, das als relativ "grundlegend" gilt, aber wenig beachtet wird und dennoch erhebliche Auswirkungen auf die Zeit von Personen und Unternehmen hat. Das Verständnis dieser bewährten Praktiken und deren ständige Beachtung wird sofortige Vorteile bringen.
Dan Moffatt - Chris Courtemanche
Kurs - Personal Efficiency and Managing Meetings
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Jochen Jung - Bachem
Kurs - DZM – delegating tasks and motivating employees
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Kurs - Leadership 101
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