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Schulungsübersicht

 

Phase 1 – Kennenlernen von Claude Code – 30 Minuten

  • Was Claude ist und was Claude Code von einem normalen Chat unterscheidet
  • Kurze Orientierung: Heute nutzen wir die Claude-App (Web oder Desktop); die CLI und anderen Oberflächen werden in der Referenzkarte behandelt
  • Tour durch die Oberfläche: Starten einer Coding-Sitzung, Verständnis des Arbeitsbereichs
  • Wie Claude Code denkt: der Zyklus aus Beschreibung → Planung → Ausführung → Überprüfung
  • Verständnis von Berechtigungen: Warum Claude vor dem Erstellen von Dateien oder dem Ausführen von Code nachfragt
  • Ihr erster Aufbau: Claude bitten, eine einfach gestaltete Webseite aus einer einzeiligen Beschreibung zu erstellen
  • Iteration der Ergebnisse: „Machen Sie die Kopfzeile größer“, „Ändern Sie das Farbschema“, „Fügen Sie eine Navigationsleiste hinzu“
  • Geleitete Übung: Die Teilnehmer starten eine Sitzung und bauen eine persönliche „Über mich“-Webseite auf, die sie durch Folgeanweisungen verfeinern

Ziel: Jeder hat die Hürde der ersten Interaktion überwunden und fühlt sich mit der Oberfläche vertraut.

Pause – 7 Minuten

Phase 2 – Erstellen realistischer Objekte mit normaler Sprache – 55 Minuten

Drei zunehmend komplexere Aufgaben, die nur mit natürlichen Sprachbefehlen bearbeitet werden.

  • Aufgabe 1 – Interaktives Dashboard: Gestaltetes Dashboard mit Beispieldaten, Diagrammen und Statistiken. Üben Sie, Designvorgaben zu geben: „Verwenden Sie ein dunkles Thema“, „Fügen Sie eine Seitenleiste hinzu“, „Machen Sie es responsiv.“
  • Aufgabe 2 – Datenanalyse: Laden Sie eine Beispiel-CSV-Datei hoch, bitten Sie Claude, sie zusammenzufassen, Trends zu identifizieren, Hochs und Tiefs zu finden und ein visuelles Diagramm zu erstellen. Dies demonstriert, wie Claude Code für Sie schreibt und ausführt.
  • Aufgabe 3 – Automatisierungstool: Erstellen Sie ein einfaches Hilfsprogramm – einen Einheitenkonverter, eine Quiz-App oder einen Budgetrechner. Dies führt den Gedanken ein, dass Claude nicht nur statische Seiten, sondern interaktive Tools erstellen kann.

Nach jeder Aufgabe hebt der Dozent hervor, was Claude im Hintergrund getan hat: erstellte Dateien, geschriebener Code, wie man die Ausgabe liest. Die Teilnehmer dokumentieren ihre besten Prompts in einem gemeinsamen Prompt-Playbook.

Pause – 7 Minuten

Phase 3 – Intelligenter arbeiten mit Claude Code – 35 Minuten

  • Die Kunst des guten Promptings: Spezifische vs. vage Anweisungen
  • Live-Demo: Gegenüberstellung schwacher und starker Prompts für dieselbe Aufgabe
  • Iteration und Verfeinerung: Claude bitten, Entscheidungen zu erklären, Änderungen rückgängig zu machen oder einen anderen Ansatz zu versuchen
  • Arbeiten mit hochgeladenen Dateien: „Lesen Sie dieses Dokument und fassen Sie es zusammen“, „Konvertieren Sie dieses Spreadsheet in ein Diagramm“
  • Mehrstufige Workflows: Verkettung von Anfragen, um komplexe Ausgaben zu erstellen
  • Verständnis von Kosten und Nutzung: Wie Tokens, Kontextfenster und Abo-Stufen funktionieren
  • Wann man Claude Code vs. den normalen Claude-Chat verwendet
  • Geleitete Übung: Die Teilnehmer erweitern eines ihrer Projekte aus Phase 2 mit einer neuen Funktion mithilfe eines mehrstufigen Prompts und vergleichen danach die Vorher- und Nachher-Prompts, um zu erkennen, was den Unterschied ausgemacht hat

Ziel: Vom „Es funktioniert“ zum „Ich kann konsistent großartige Ergebnisse erzielen.“

Pause – 7 Minuten

Phase 4 – Verbindung von Claude mit Ihren Tools über MCP – 34 Minuten

Vor der Klasse: Die Teilnehmer haben per E-Mail Anleitungen erhalten, Gmail oder Google Drive vor der Sitzung zu verbinden, sodass die Zeit im Klassenzimmer für die Nutzung der Verbindung und nicht für die Authentifizierung aufgewendet wird.

  • Was ist MCP (Model Context Protocol)? Das universelle Stecksystem für KI-Tools
  • Warum MCP wichtig ist: Wandlung von Claude vom Chat-Assistenten in einen vernetzten Workflow-Hub
  • Das Connectors-Verzeichnis: Durchsuchen und Hinzufügen von Integrationen direkt in der Claude-App
  • Desktop-Erweiterungen: Ein-Klick-Installationen (für Claude Desktop-Nutzer)
  • Live-Demo (ein Workflow): „Prüfe meinen Google Kalender auf die Besprechungen für morgen und entwerfe für jede eine Vorbereitungs-E-Mail“
  • Geleitete Übung: Die Teilnehmer nutzen ihren vorher verbundenen Dienst (oder verbinden einen live), um Claude eine Aufgabe zu geben – z. B. „Lies meine neuesten E-Mails zu Projektaktualisierungen und erstelle ein Zusammenfassungsdokument“
  • Schlüsselkonzepte: OAuth, Berechtigungen, Verwaltung des Werkzeugzugriffs pro Konversation, Sicherheitsbewusstsein, Ort zum Finden neuer Connectors

Ziel: Die Teilnehmer sehen Claude als verbindende Schicht, nicht nur als Coding-Tool.

Phase 5 – Abschlussprojekt & Zusammenfassung – 35 Minuten

Mini-Abschlussprojekt (25 Min.): Jeder Teilnehmer wählt eine der folgenden Szenarien:

  1. Eine polierte Landingpage oder Portfolio-Site
  2. Eine Datenanalyse-Pipeline: Hochladen einer Datei, Analyse derselben, Erstellung eines visuellen Berichts
  3. Ein interaktives Tool, das ein reales Problem aus ihrem Arbeitsablauf löst
  4. Ein verbundener Workflow: Abrufen von Daten aus dem in Phase 4 verbundenen Dienst, Transformieren derselben, Erstellen eines deliverables

Der Dozent geht herum, hilft bei der Verfeinerung der Prompts und zeigt herausragende Beispiele.

Zusammenfassung (10 Min.):

  • Der nächste Schritt: Claude Code CLI für Terminal-Nutzer, VS Code-Erweiterung für Entwickler, Cowork für Wissensarbeiter
  • Pläne: Free vs. Pro vs. Max – was jedes freischaltet und welches sich für welchen Anwendungsfall eignet
  • Empfohlene Ressourcen: Offizielle Dokumentation, Anthrims Prompt-Engineering-Leitfaden, Community-Kanäle
  • Die Teilnehmer verlassen den Kurs mit einer Referenzkarte, die Prompting-Muster, Connector-Einrichtung und nützliche MCP-Integrationen abdeckt

 

Voraussetzungen

Voraussetzungen

Kenntnisse in

  • Grundlegender Computerkompetenz: Navigieren in Dateien und Ordnern, Nutzen eines Webbrowsers und Installieren von Anwendungen
  • Allgemeinwissen über die Funktionen von KI-Assistenten (z. B. ist es hilfreich, ChatGPT, Gemini oder Claude bereits gelegentlich genutzt zu haben, ist aber nicht erforderlich)

Erfahrungen in

  • Es werden keine Programmier-, Entwicklungs- oder Terminal-Erfahrungen vorausgesetzt. Dieser Kurs ist für Menschen konzipiert, die noch nie eine Zeile Code geschrieben haben.
  • Es sind keine Vorerfahrungen mit Claude oder anderen KI-Tools erforderlich.

Technische Anforderungen

  • Die Teilnehmer sollten einen Laptop (Mac, Windows oder Linux) mit einem modernen Webbrowser mitbringen
  • Eine stabile Internetverbindung
  • Ein Claude Pro-Abo für die Sitzung (ein 1-monatiges Geschenkabon ist im Kurspreis enthalten; die Einrichtungsinformationen werden vor dem Kurs versendet)
  • Claude Desktop wird empfohlen, ist aber nicht zwingend erforderlich (die Web-App unter claude.ai reicht für alle Übungen aus)
  • Ein Google-Konto wird für die MCP-Connector-Übung empfohlen (Gmail, Google Drive, Google Kalender), es stehen jedoch alternative Optionen für Connectors zur Verfügung

Zielgruppe

  • Business-Professionals, die KI zur Steigerung der Produktivität und Automatisierung nutzen möchten
  • Marketer, Betriebsleiter und Analysten, die repetitive Aufgaben automatisieren wollen
  • Gründer und Unternehmer, die Prototypen erstellen möchten, ohne einen Entwickler einzustellen
  • Lehrkräfte und Forscher, die KI-gestützte Workflows erkunden
  • Alle, die neugierig darauf sind, was Claude erstellen kann, und keinen technischen Hintergrund haben

 

 4 Stunden

Teilnehmerzahl


Preis je Teilnehmer (exkl. USt)

Erfahrungsberichte (1)

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